Windows 10 21H1 ist da

Microsoft hat das Halbjahres-Update 21H1 für Windows 10 fertig gestellt und veröffentlicht. Die Verteilung über Windows Update erfolgt, wie meistens, recht zögerlich, aber es gibt ja noch die Möglichkeiten über den Windows 10 Update Assistenten (für Updates) und das Media Creation Tool (für Neuinstallationen).

Große Neuerungen bringt 21H1 allerdings nicht mit. Microsoft war ja in den letzten beiden Jahren dazu übergegangen, von den zwei Funktionsupdates pro Jahr eines mit mehr Features zu bestücken und das andere mit weniger. Dabei kam das kleinere, kumulative Update jeweils im Herbst und das große Funktionsupdate im Frühjahr.

Mit 21H1 erscheint jedoch als kleineres Funktionsupdate, welches bei Nutzern von 20H2 oder 2004 binnen weniger Minuten, so wie bei mir, erledigt sein sollte. Bei älteren Versionen von Windows 10, wie etwa 1909, sollte man für das Update auf 21H1 mit einer (teilweise deutlich) längeren Installationszeit planen.

Und so bietet Windows 10 21H1 keine neuen und umfangreichen Hammer-Features (braucht es meines Erachtens auch nicht), sondern eher kleinere Neuheiten bzw. Verbesserungen. (Details siehe Info-Box unten)

Ich halte es allerdings für falsch, deswegen von einem „langweiligen“ Update zu sprechen, weil Microsoft sich (endlich) auf Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit konzentriert.

[su_box title=“INFO: Die wichtigsten Neuheiten in Windows 10 21H1″ style=“default“ box_color=“#00FF7F“ title_color=“#FFFFFF“ radius=“24″ class=““ id=““]
– Windows Hello: Immer mehr Nutzer verwenden die komfortable Anmeldung via Gesichtserkennung. Dieses biometrische Feature nennt Microsoft Windows Hello. Das klappt jetzt auch flexibler, wenn man zwei Kameras hat, etwa eine im Notebook und eine auf einem externen Monitor. Nutzer können eine der beiden Cams für Windows Hello festlegen.
– Windows Defender: Die Funktion Application Guard soll jetzt schneller laufen. Hinweis: Die Funktion ist nur in Windows 10 Pro/Enterprise in der 64-Bit-Version enthalten.
– WMI: Der Gruppenrichtliniendienst (GPSVC) soll schneller aktualisiert werden können, praktisch für Homeoffice-Szenarien.
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Bildquelle: Pixabay

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